Multimedia-Labor für Kinder
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ANI...PAINT in Zukunft Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 07.09.2017
  • Eintrag vom 7. September 2017
    Fragebogen ANI...PAINT 2017
    Ein Fragebogen zu ANI...PAINT wird in den nächsten Tagen erscheinen. Da können Nutzer des Programms Ihre Meinung zur Weiterentwicklung des Programms Ihre Meinung abgeben.
    Hier nun einige Rahmeninformationen zum Programm ANI...PAINT:


    • Entstehung des Programms ANI...PAINT

      ANI...PAINT, das Multimediaprogramm für Schulen, wurde vor über 20 Jahren im Tessin erdacht. Das Centro Informatica Disabilità (Zentrum für Informationstechnologien als Hilfe für behinderte Menschen, CID) begann in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts Lösungen für Menschen zu entwickeln, die sich bedingt durch ihre Behinderung, nicht oder nur teilweise am Leben der Mitmenschen beteiligen konnten. So wurden diverse Programme und spezielle Umwelt-Steuerungen entwickelt. Ein zentrales Programm der Anfangszeit war ein Programm, das den Menschen die Möglichkeit gab sich zeichnend und schreibend auszudrucken, dies jedoch auf eine besondere Art. Das Programm speicherte nicht nur die Farbe und die Form eines gemalten Objektes ab, sondern auch die Bewegung der Entstehung. Daraus entstand eine vollkommen neue ungewohnte Dynamik.
      Ich leitete damals (1997) bei der nationalen Fachstelle für Informationstechnologie im Bildungswesen den Bereich ‚ICT und Behinderung’ und lernte so das CID aus Lugano kennen.
      Bald konnte ich feststellen, dass das Programm Fingerpaint (ein Vorläufer von ANI...PAINT), ein grosses Potential für die Volksschulen hatte. Die Möglichkeiten, die dieses Programm boten, waren so gut und so umfassend, dass es nicht nur im Bereich der Sonderschulen, sondern auch in den Regelschulen einsetzbar ist. Im Gespräch mit dem Leiter des CIDs gelang es mir ihn zu überzeugen, dass das Programm auch anderen Kindern zur Verfügung gestellt werden sollte.
      Das Programm, das nur in italienischer Sprache verfügbar war, konnte ich ins Deutsche übersetzen und konnte ein entsprechendes Handbuch schaffen. Im Jahre 2000 erschien das Programm nun unter dem neuen Namen ‚ANI...PAINT‘, dies jedoch ausschliesslich für Macintosh.
      Zwei Jahre später konnten wir das Programm in drei Sprachen erscheinen lassen (italienisch, deutsch und französisch) und dies für Mac und für Windows.
      Kurz darauf wurde ANI...PAINT PRO geschaffen, die zusätzlich den Kindern noch die Möglichkeit bot animierte Figuren zu schaffen. Auch wurde das Programm sprachlich erweitert, eine englische Version erschien.
      ANI...PAINT, ein schweizerisches Programm, das an einem kleinen Institut, dem CID in Lugano, entwickelt worden war, wurde an schweizerischen Schulen ein Erfolg. Etliche Kantone, Städte und Gemeinden erwarben Schullizenzen. So wurde ANI...PAINT in einer gewissen Zeit zum meist gebrauchten Programm an Primarschulen in der Schweiz.

    • Das CID muss die Weiterentwicklung von ANI...PAINT aufgeben

      Doch die Betriebssysteme der Computer wurden im Laufe der Zeit immer komplexer und verlangten so immer umfassendere Anpassungen des Programms. Das CID, das nur über wenig Ressourcen verfügte, das knapp einen Viertel seiner Aufwendungen mit dem Verkauf der Software ANI...PAINT erwirtschaftete, war nicht mehr in der Lage die Software weiter zu entwickeln. So wurde 2010 die weitere Entwicklung von ANI...PAINT für Macintosh aufgegeben. Drei Jahre später musste das CID schliessen und so auch die Windows-Version aufgeben. Zur Zeit haben wir also in den Schule ANI...PAINT - Versionen, die mindestens 4 oder sogar 7 Jahre alt sind. Diese Programmversionen funktionieren mit den aktuellen Betriebssystem weiterhin problemlos.
      Das CID musste 2014 ihre Tätigkeit ganz aufgeben.

    • ANI...PAINT in neuen Händen

      Die Stiftung, die dieses Institut betrieb (FIPPD), suchte nach Lösungen für die umfassenden Tätigkeiten des CIDs und für die Betreuung der Programme. Nun konnte eine Lösung gefunden werden. Die Fachhochschule des Kantons Tessin (SUPSI) übernimmt die Hard- und Software-Entwicklungen des CIDs. Im Rahmen eines Projekts (REACT 3, siehe zum Vorgängerprojekt die Webseite http://www.reacti.ch) sollen nun Programme weiter entwickelt werden.

    • ANI...PAINT - Weiterentwicklung für die Schulkinder

      Im Gespräch mit der Projektleitung versuche ich darauf einzuwirken, dass das Programm
      ANI...PAINT weiter entwickelt wird und so den Schulen zur Verfügung gestellt werden kann.

      Sie können uns nun helfen, die Wünsche und Bedürfnisse der Schulen, die mit ANI...PAINT gute Erfahrungen gemacht haben und das Programm weiterhin nutzen möchten, einzubringen. Die Arbeit am Projekt REACT 3 steckt in den Anfängen. Der verantwortliche Projektleiter muss in den nächsten Monaten ein Konzept erstellen, wie vorgegangen werden muss und welche Ziele erreicht werden sollen.
      Das Projekt REACT 3 wird vor allem für den Bereich der Sonderschulen Entwicklungsarbeit leisten. Da aber das Multimediaprogramm ANI...PAINT ein zentrales Werkzeug ist, wird dieses sicher bearbeitet.

    • Fragebogen: ANI...PAINT in Zukunft

      Ich habe einen kleinen Fragebogen erstellt und verschicke diesen an einen grossen Teil der Schulen, die ANI...PAINT im Einsatz haben (oder hatten). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mit Ihrer Schule das Schicksal von ANI...PAINT mitgehalten könnten und uns mit diesem Fragebogen Anregungen geben könnten, was Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von ANI...PAINT denken und wie das Programm erneuert werden könnte.

      Es ist klar, dass ich Ihnen keine Versprechungen machen kann, was realisiert werden kann. Die Fachhochschule des Tessins versucht mit den Mitteln, die ihr zur Verfügung gestellt werden, ein Maximum heraus zu holen.

      Auf dieser Internetseite (http://www.anipaint.ch) werde ich Informationen zur Erneuerung von ANI...PAINT publizieren.


    Ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre wertvolle Mitarbeit und sende Ihnen meine besten Grüsse

    Hugo Neuhaus-Gétaz, Herausgeber von ANI...PAINT und BlocksLab
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